Warum Starbucks® uns Europäern erklärt wie Kaffee geht

Aktualisiert: Jan 17

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Warum der teure Kaffee-Riese so erfolgreich ist

(Bild: self-design, Vorlage: Starbucks & freepng.com)

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Starbucks – Fakten & Tatsachen

Es war an einem Montag, als ich wieder einmal kein anderes Café in der Nähe des Basler SBB fand, wo ich neben einer Tasse Cappuccino auch meinen Laptop & mein Smartphone laden konnte.

Zugegeben: ich bin wirklich kein Fan von Starbucks und dennoch ertappe ich mich immer wieder in einer von knapp 30.000 Filialen wiederfinden. So eben auch an besagtem Montag Vormittag.

(Quelle: Statista 2019)

Der Erfolg von Starbucks ist nicht zu verleugnen und zu übersehen. Trotz sehr hoher Preise, fehlender Bedienung und überschaubarem Sortiment, ist die grösste Kaffeehaus-Kette nach wie vor sehr beliebt und der Kurs steht weiter auf Wachstum. Gleichzeitig beobachten wir aber wie kleine lokale Cafés und Bistros in Europas Innenstädten immer schneller aussterben.

Seit dem Jahr 2010 hat sich das Unternehmen mit seinen Filialen schier verdoppelt.

Vor allem gilt das für Europa! (Quelle: Statistika Starbucks)

Der Europa-Trend kommt nicht von ungefähr. Der Kaffee-Boom der letzten Jahre hat vor allem bei uns – in der Heimat der Kaffeekultur – seine Wirkung und sein Aroma entfaltet.

Tatsächlich sind wir Nord- & Mitteleuropäer Spitzenreiter im Kaffeegenuss.

(Quelle: Statista 2016)


Das Wiener Kaffeehaus, Italiens Espresso con Latte, Deutscher Filter-Kaffee

Die Europäische Kaffeekultur hat es in sich. Über Jahrhunderte Vorbild für die ganze Welt. Und im Grunde findet diese Kultur sich auch im modernen Hipster-Sortiment von Starbucks wieder.

Die Frage ist doch, warum gerade dieser Amerikanische Gigant global so derart erfolgreich werden konnte?

Warum kein Wiener Coffee-StartUp, Triester Espresso Tempel oder Pariser Bistro?

Schauen wir uns die sterbenden Kaffeehäuser in unseren Innenstädten an, so argumentieren die Inhaber stets mit „man findet kein gutes Bedienpersonal“, „Gäste schätzen Qualität zum Preis nicht“ etc. etc.

Argumente, welche sich umgehend wiederlegen lassen, wenn wir uns in einer Schlange an der Starbucks-Theke wiederfinden und für 0.3 Liter braunes Wasser mit Milch rund 9 CHF bezahlen.

Der Grund scheint also ein anderer zu sein, der Starbucks in so kurzer Zeit triumphieren lies.

Was haben wir Europäer, Hotel- & Refa-Schulen so grundlegend falsch gemacht?

Es ist Ganz einfach:

Der Kunde – König und Informationsquelle

Die Starbucks Gründer haben – so simpel es klingt – die Kunden intensivst analysiert und sich der totalen Kundenorientierung verschrieben.

Sie haben regelrecht Kunde gespielt und sind mehrfach in diese Rolle geschlüpft, um die Italienische Piazza, das Wiener Kaffeehaus und das Pariser Bistro und deren Wirkung exakt zu verstehen.

Die Customer-Experience war und ist stets der Mittelpunkt sämtlicher Überlegungen und Ideen der Kaffeekocher aus Übersee.

Die extra Portion Empathie und die agile Methode des Design Thinking haben den Rest erledigt.

Starbucks sieht den Kunden nicht nur als König, sondern gleichwohl auch als unbezahlbare Informations-Quelle, die es zu nutzen gilt – immer und überall!

Aber wie?

Starbucks nutzt dafür agile Methoden, wie Design Thinking und Co., um sowohl mithilfe der Mitarbeitenden im Shop, als auch über Social Media den perfekten Kunden-Nutzen herauszufinden und diesen sofort im Produktdesign umzusetzen.

Und genau das ist das Geheimnis: Kundenorientierung, Kundenorientierung, Kundenorientierung.

Gepaart mit der darauf passenden Branding-Strategie hat der US-Konzern es geschafft Europas Mitbewerber im Handumdrehen auszuschalten.

Und ja, auch ich persönlich erkenne meinen spezifischen Kunden-Nutzen: gemütliche & moderne Atmosphäre, schnelles W-LAN und eine Steckdose – stets in der Nähe von Bahnhöfen und wichtigen Plätzen.

Was lokale Gastronomen tun müssen

Machen Sie es gleich wie Starbucks!

Die lokalen und einheimischen Gastronomen haben den dynamischen Kunden einfach verschlafen. Doch jetzt heisst es aufwachen!

1. Gast als Informationsquelle nutzen

Versuchen Sie die Customer Journey Ihrer Gäste detailliert zu beschreiben. Identifizieren Sie jeden möglichen Touchpoint (Interaktions-Chance) mit Ihren Produkten, Ihrer Marke und – ganz wichtig – Ihren Mitarbeitenden. Vergessen Sie dabei auf keinen Fall das Online-Verhallten Ihrer Gäste.

2. Agile Methoden zur Analyse

Nutzen Sie agile Methoden und selbststeuernde agile Team-Strukturen, um Ihre Gäste am einfachsten, schnellsten und effektivsten zu analysieren. Dabei nutzen Sie schlichtweg vorhandenes Potenzial und vermeiden kostenintensive 08/15 Analyse-Tools & -Aufträge.

Vor allem das Design Thinking eignet sich ideal, um Produkte, Prozesse & Dienstleistungen mit perfektem Kunden-Nutzen zu entwickeln oder zu optimieren.

3. Nutzen Sie Potenziale der Mitarbeitenden

Die agile Methodik basiert auf selbststeuernden Team-Strukturen. Ein Effekt, der sowohl für mehr Motivation & Innovationskraft führt, als auch für gehörigen Mehrwert Ihres Images als Arbeitgeber sorgt. Mit gezieltem agilen Coaching und permanenter Optimierung schaffen Sie und Ihre Mitarbeitenden es, dem Kunden immer näher zu kommen.

Und genau das sollte ihr Ziel sein.

Refernzen/Quelle:

Kundenorientierung:

https://www.cure-sa.eu/blogs/article/2017/05/18/die-macht-der-kundenorientierung

Design Thinking & Starbucks:

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