Design Thinking Ausbildung

CAS Design Thinking (10 ECTS)

Das Agilitätskonform Bildungszentrum ist offizieller Bildungspartner der IUE Hochschule in Basel. Wir bieten somit Ausbildungs-Kurse und Zertifizierungen der CAS Weiterbildungen zum Consultant Design Thinking (10 ECTS Credits) an. Das certificate of advanced studies wird offiziell von der IUE Hochschule in Basel vergeben.

Ausbildung & CAS Hochschul-Zertifikat
Consultant Design Thinking® IUE

Zürich 27.03.20 – 29.03.20 & 07.05. – 08.05.20

Zürich 17.04.20 & 24.04.20 & 27.05. – 28.05.20

Zürich 21.05.20 & 22.05.20 & 14.07.-16.07.20

CAS Design Thinking (10 ECTS Credits)

5 Präsenztage

  • inkl. Lehrmaterial
  • berufsbegleitend
  • praktische Prüfung

Kursleitung/Dozenten

  • 1x Wirtschaftspsychologe
  • 1x Systemischer Coach

Design Thinking Weiterbildung (CAS)

In der CAS Weiterbildung der IUE Hochschule zum Consultant Design Thinking (HS), lernen Sie mehr als nur eine simple agile Methodik. Schwerpunkt ist hier die Sozio-Psychologie, sprich das neue Neuro-Marketing, Innovations-Förderung und die Optimierung von business Prozessen.

Im Design Thinking bestimmt immer der Kunde! Der Fokus liegt also stets auf der Kunden-Orientierung. Diese Tatsache ist von zentraler Bedeutung im angewandten Design Thinking. Ziel ist es nämlich stets Produkte und Leistungen zum Erfolg zu führen – Kunden-Orientierung ist dabei im Jahr 2020 unabdingbar. Das Wissen der Empathie-Lehre, Kunden-Psychologie und der Neuro-Wissenschaften helfen uns genau dabei. Das agile Design Thinking birgt all diese Möglichkeiten und ist eine der bekanntesten agilen Praktiken im Bezug auf agile Entwicklung.

Das angewandte Design Thinking in Europa soll neue Innovationen hervorbringen. Wir gehen einige Schritte weiter und fundieren agile Prozesse wissenschaftlich.

Der Design Thinking Kurs (certificate of advanced studies) vom Agilitätskonform® Bildungszentrum angeboten und durchgeführt. Das CAS Zertifikat erhalten Sie dann von der IUE Hochschule in Basel. Gerne nehmen Sie Kontakt mit uns oder der IUE Hochschule auf – Anmeldung über uns. 

Themen CAS Weiterbildung:

  • Psychologie
  • Moderne Kunden-Orientierung
  • Neuro-Marketing
  • Die Design Thinking Methode
  • Business Beratung (als Service)
  • Neue Innovation im Unternehmen & Produkte

Informationen zum CAS Design Thinking

Design Thinking Weiterbildung 10 ECTS

Agiles Arbeiten – Die Zukunft

Agilität, agiles Arbeiten und agile Methoden sind 2020 längst Branchen-übergreifend bekannt. Moderne Unternehmen haben den Zeitgeist und die Notwendigkeit erkannt und handeln Kunden-orientierter. Nachhaltige Unternehmen machen sich bereit für die Business Excellence (ISO 9004:2018, EFM, IUE Exzellenz) im agilen Industrie-Zeitalter 4.0. Innovationen sind der Garant für nachhaltige Erfolge und zugleich eine neue Herausforderung für das Management & Marketing unserer Organisationen/Unternehmen. 

Das neuartige «agile Team», die extreme Kundenorientierung, sowie die agile Führung stehen mehr im Mittelpunkt den je. Das auf Selbststeuerung und Kunden-Fokus basierende Arbeitsmodell ist aber nicht ganz ohne Risiken.

Neue Produkte, agile Prozesse und innovative Dienstleistungen kunden-zentriert ausrichten und etablieren? Genau das lernen Sie in unserer Design Thinking Ausbildung der IUE Hochschule in Basel.

Lerninhalte der Design Thinking Ausbildung

Agilität bedeutet Kunden-Orientierung durch Selbststeuerung des neuen agilen Team. Das bedeutet: Agile Teams sind stets demokratisch organisiert und entscheiden selbstbestimmt/frei über Prozesse, Operationen, sowie deren Teilziele. Richtlinien & Vorgaben der agilen Arbeit, sind das Ziel/Ergebniss und die Ressourcen, welche von Auftraggeber kommen (z.B. Product Owner im Scrum).

Agile/flexible Prozesse, Oberationen und Teilziele, sowie Verteilungen von Verantwortlichkeiten/Rollen, werden den Team-Mitgliedern also allein überlassen. Die bestimmende Kompetenz wird dem Team als solches zugeschrieben.

Und genau dieses Vorgehen, schafft die Innovation, welche wir beim Design Thinking benötigen.

Das ist in der Theorie natürlich deutlich leichter als in der realen Praxis. Wir setzen daher auf direkten praktischen Bezug. Unser Ziel deshalb: Eine Weiterbildung mit echtem Effekt!

Design Thinking: Lerne den Kunden richtig verstehen!

Eine zentrale Schwierigkeit für unser daily Business im Design Thinking, ist es wohl, Kunden wirklich zu verstehen. Wir Menschen (also auch Kunden) wissen in den seltensten Fällen wirklich genau, was sie wollen, und welche konkreten Bedarfe diese denn tatsächlich haben. Henry Ford hat dies bereits von fast 100 Jahren erkannt. (vgl. Zitat).

Um Leistungen und Produkte wirklich exakt Kunden-orientiert entwickeln zu können, sind wir aufgefordert mit der Design Thinking Methode eben dieses herausfinden. Der exakte Bedarf und vor allem Nutzen der Kunden ist die oberste und importanteste Basis für alles weitere Vorgehen. Denn nur so können wir erfolgreich operieren und auch wirklich das gewünschte Produkt oder die gewünschte Leistung entwickeln, welche dem Kunden (ob intern oder extern) dem passenden Nutzen verspricht. Dabei gilt: Zufriedener Kunde = Erfolg.

Design Thinking = Kunden-Psychologie

In unserem Blogartikel „das angewandte Design Thinking“ haben wir dieses Thema ausführlicher dargestellt.

Sie werden feststellen, dass wir dabei immer mehr in den Bereich der Neuro-Biologie, bzw. Psychologie eintauchen. Die Kunden-Psychologie (verwandt Neuro-Marketing) wird uns daher in der CAS Design Thinking Ausbildung intensiver beschäftigen.

Oberstes Ziel ist es, den intensiven Zugang zu unseren Kunden zu erhalten. Mit viel Empathie (Empathie-Lehre) versuchen wir genau das zu erreichen. Sie lernen in unserer Ausbildung also allerhand Tricks und Möglichkeiten, wie Sie mit den psychologischen Methoden und Tools Kunden genauer analysieren und den tatsächlichen Bedarf/Nutzen genau herausarbeiten. Mit Neuro-Feedback Methoden, spezieller Kommunikation und Verhaltens-Beobachtung versuchen wir Ursache und Wirkung für Sie sichtbar zu machen. 

Im Business (reale Praxis) im angewandten Design Thinking, haben wir es somit oft mit Interview-Techniken, Fragebögen, Ziel-orientierten Gesprächen oder Verhaltens-Beobachtungen zu tun. Bei der CAS Design Thinking Ausbildung behandeln wir daher immer reale agile Praxis-Fälle. Nur so, können Sie Ihr theoretisches Wissen auch gezielt praktisch anwenden und Ihre Lernkurve ideal überprüfen. Ziel der CAS Design Thinking Ausbildung soll es sein, Sie fit für den realen Business Alltag zu machen. Agiles Arbeiten im Innovationsbereich lebt vom praktischen Bezug.

Innovation fördern und entwickeln

Eine weitere wichtige Herausforderung beim Design Thinking ist es, das agil Team zur Innovation und Kreativität zu trainieren. Mit agilem Coaching im Design Thinking Prozess schaffen wir wir dies langfristig sehr erfolgreich. In diesem Kontext lassen sich agile Methoden sehr gut kombinieren. Durch das agile Coaching und die agile selbststeuernde Team- & Rollen Struktur schaffen dabei Potenziale aus den Team-Mitgliedern zu schöpfen. Diversität und Heterogenität sind im Design Thinking deshalb sehr entscheiden und eine wichtige Basis für mehr Innovation im Business.

Dabei lernen Sie, wie Diversität also effektiv zu nutzen ist. Der optimale Mehrwert und optimales Potenzial sind das Ergebnis.

Mittels gezielten Praxis-Übungen und im agilen Workshop während der Seminar-Tage, lernen Sie also nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse und trockene Theorie, sondern erleben Innovation und den schnellen Effekt an realen praktischen Beispielen der Business-Welt der Produktentwicklung. Das angewandte Design Thinking unterscheidet dabei nicht zwischen internen Services und Dienstleistungen (interne Kunden eines Teams innerhalb einer Organisation) oder externe Kunden. Mit den agilen Methoden kennen Sie die Lösungen nach nur kurzer Zeit der selbstgesteuerten agilen Entwicklung.

Die agile Team-Organisation auch im Design Thinking

Um im Desing Thinking Prozess die passende agile Methodik auch im realen Unternehmen optimal zu nutzen, ist es sehr wichtig, das selbst-dynamische Team richtig zu lenken. In diesem Kontext sprechen wir dann auch vom agilen Coaching. Moderation, sowie Koordination sind massgebend für erfolgreiche und schnelle agile Team-Operationen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Selbstdynamik der Agilität passend und erfolgreich im alltäglichen Design Thinking Prozess nutzen können und dadurch erfolgreiche Ergebnisse erzielen.

In der CAS Design Thinking Weiterbildung der IUE Hochschule in Basel, zeigen wir Ihnen wie: (Info als PDF )

  • Das Agile Coaching (Bezug Design Thinking)
  • Moderne agile Kommunikation (Design Thinking & Team Struktur)
  • Interview-Techniken & Datenerhebung im agilen Umfeld
  • Empathie-Lehre & Kunden-Psychologie
  • Basis Neuro-Marketing (Marketing & Services)
  • Neurofeedback-Übung (Ursachen kennen und verstehen)

Sie als neuer agiler Botschafter und Change-Manager in Ihrem Unternehmen

Die neue agile Methode ist nichts ohne die agile Kultur dahinter. Modernen Organisationen leben davon.

Werden Sie also zum modernen Berater und Unterstützer der agilen Welt in ihrem Unternehmen/Organsiation. Der Consultant Design Thinking® wird in den Seminar-Tagen der Ausbildung und während des Selbststudiums zum erfolgreichen Experten und Innovations-Förderer zukunftsorientierter Unternehmen.

Sie lernen von uns, wie Sie erfolgreich überzeugen können. Unsere Design Thinking Ausbildung ist ebenso ideal für Beratung, Marketing und interne Services. 

Die CAS Design Thinking Weiterbildung ist stets wissenschaftlich fundiert

Agile Methodik im Design Thinking muss im Jahr 2020 eine wissenschaftliche Herangehensweisen mit sich bringen. Das moderne agile Management muss trotz viel Pragmatismus in der agilen Organisation fundiertes Wissen aufweisen können, um zuverlässigen Erfolg auch messbar und evaluierbar halten zu können. Optimierung und agiles Lean-Management sind dabei sehr wichtig. Wir liefern das passende Wissen für Ihr Business.

Fakultät Kunde & Marketing der IUE Hochschule Basel

Unsere Design Thinking Ausbildung basiert auf wissenschaftliche Erkenntnisse des IUE  Business Excellence Modell und der ISO 9004:2018. Die Fakultät Kunde & Marketing der IUE Hochschule sorgt für die notwendige Qualität der Lehre.

Aufbau der CAS Design Thinking Ausbildung

Moderne und effiziente Lehrmethoden

Seminartag I

Grundlagen agiler Methoden und Design Thinking

An Präsenztag Nr. 1, lernen Sie die Grundlagen und das grundlegende Verständnis der agilen Arbeitswelt und der natürlich auch der Design Thinking Prozesse.

Von der unabdingbaren Kundenorientierung, bis zur entscheidenden Funktion der Selbstdynamik agiler Teams. Sie intensivieren dabei Ihr Wissen im Bereich der Neuro-Biologie und der Neuro-Dynamik, damit Sie das agile Arbeiten, die Effekte agiler Team-Struktur und letztendlich deren Ursachen im Design Thinking Prozess verstehen.  In unserer intensiven Design Thinking Ausbildung, setzen wir stets stark auf interaktive Vortrags-Varianten und eine grundsätzliche Workshop-lastiges Lehr-Methodik. Der effiziente und richtige Lerneffekt ist für uns immer das oberste Ziel.  als professionelle Didaktiker sorgen wir dabei für Ihren individuellen Bedarf & Anspruch. Nach dem ersten Präsenztag haben Sie schliesslich gelernt und erlebt, dass der praktische Design Thinking Prozess und die agile Methode de Produktentwicklung mehr ist, als simple Buzzwords und oberflächliche Begrifflichkeiten neuer Business-Welten. Am Ende des Tages verstehen Sie die notwendigen Mechanismen in unserem Gehirn und haben ein grundlegendes Wissen im Themenfeld der Selbstdynamik agiler Teams, sowie Kunden-Psychologie.

Mit dieser Übersicht erhalten Sie alle relevanten Informationen zum Basis-Thema. 

Seminartag II

Die agile Praxis. Das Design Thinking nun praktisch – Vertiefung der Theorie

Am Seminartag Nr. 2 steht die angewandte Praxis im Mittelpunkt unserer Design Thinking Ausbildung. Jetzt geht es erst richtig los! Unser Design Thinking Kurs lebt von echten Fallbeispielen. Die IUE Hochschule nutzt dafür Fälle aus Kooperationen Schweizer Unternehmen und Start-Ups. Und genau das nutzen wir. In einem agilen Team entwickeln und schaffen wir Start-Ups, schaffen moderne innovative Lösungen und etablieren effiziente agile Prozesse. Mit systemischer Kommunikation, ergo Interview-Techniken, versuchen wir gemeinsam realen Kundenbedarfe/-nutzen zu knacken.

Auch begutachten wir modernen Kunden-Verhalten in der analogen und digitalen Welt und nehemen und das Thema der Customer Journey zur Brust. Mittels Design Thinking Methode kreieren wir und optimieren wir erfolgreiche Produkte unserer agilen Teams.

Unser Ziel: mehr Effizienz, mehr Innovation, mehr Verständnis und Kontrolle über Kundenwünsche und deren Nutzen.

Seminartag III

Echte Fallstudien für praktische Agilität. Design Thinking üben, üben, üben

Seminartag 3: Im Design Thinking Seminar werden Sie nun fleissig. Hier werden wir das bisher theoretisch Gelernte an praktischen Fällen und Projekten üben und trainieren. Vertieft wird ebenso das Verhältnis der agilen Team-Struktur. Sie werden dabei auf das Coaching und den effizienten Prozess des Design Thinkings eingehen und die Potenziale der Diversität optimal integrieren. Das agile Coaching im Design Thinking Team steht dabei im Mittelpunkt.

Seminartage IV & V

Die eigene Projektarbeit – praktisch agil. Die Design Thinking Methode selbst umsetzen

An den letzten beiden Tagen der Design Thinking Ausbildung vertiefen Sie mit Ihrem eigenen Design Thinking Projekt Ihr Wissen. Ihre Dozenten veranstalten dabei Einzel-Coachings, um Ihr Projekt weiter zu optimieren. Am späten Nachmittag des letzten Seminartages der Design Thinking Ausbildung, heisst es dann: Prüfung! Ferner: Sie stellen Ihre Projektarbeit vor.

Dabei benoten wir (Ihre Trainer/Dozenten) Ihre agile Arbeitsweise, Ihre Ergebnisse und Ihre Reflexion. Teilweise behandeln wir aktuelle Fälle aus realen Unternehmen. Um Ihr certificate of advanced studies zu erhalten, müssen Sie dabei 75% der geforderten Punktezahl erfüllen. Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Präsenztage. Mit gezieltem Coaching unterstützen wir dabei IhreEntwicklung. (Thema/Themen als PDF auf Nachfrage)

Bei erfolgreichem Abschluss der Projektarbeit, erhalten Sie dann unser CAS Zertifikat der IUE Hochschule in Basel ( 10 ECTS Credits).

​Quelle: https://www.agilitaetskonform.com/designthinkingkurs

Ihr CAS Zertifikat Consultant Design Thinking® (10 ECTS Credits)

Wir sind offizielles Mitglied und zertifizierter Bildungspartner der IUE Hochschule in Basel – somit berechtigt Ihnen das Zertifikat CAS Consultant Design Thinking mit 10 ECTS Credits zu verleihen. Für die Beratung unserer Seminar-Angebote sind wir jederzeit für Sie da! Informationen erhalten Sie gerne per Mail, als PDF inkl. Übersicht über unsere ECTS Verteilung des Certificate of advanced studies (CAS) und die Bedingungen bis zum Abschluss. 

Stets kompetent und professionell betreut

Wir vom Bildungszentrum sind ein Spin-Off der Agilitätskonform Ltd. Group. Trainiert und unterrichtet werden Sie stets von Didaktikern, Professoren, Psychologen und langjährigen Profis aus der realen Wirtschaft.

Mit dem CAS Design Thinking Weiterbildung durch die IUE Hochschule in Basel, schaffen wir neue Massstäbe in der wissenschaftlichen Fundamentation agiler Weiterbildungen. Genug der Buzzwords! Nutzen Sie den Effekt der Agilität richtig!

Bei Anmeldung zur Design Thinking Ausbildung für die Hochschule (IUE in Basel) erhalten Sie von uns sämtliche Unterlagen als PDF. 

Durch die Design Thinking Ausbildung bei Agilitätskonform, gelangen Sie somit in zwei bis drei Monaten zum begehrtern CAS (Certificate of advanced studies) im Jahr 2020. Die Anmeldung erfolgt direkt beim uns.

Wissenswertes & Auszüge aus unserer Design Thinking Ausbildung

Design Thinking, Neuro-Marketing, Persona, der Prozess

Design Thinking vs. Neuro-Marketing

In unserer Design Thinking Ausbildung behandeln wir den Bereich der Psychologie, ferner Kunden-Psychologie sehr intensiv. Die moderne Disziplin der Neuro-Biologie in diesem Kontext, rundet das Ganze ab.

Somit beschäftigen wir uns ebenso mit der Lehre des Neuro-Marketing. Doch was hat es damit auf sich? Wo liegt die fachliche Abgrenzung zum Design Thinking?

Neuro-Marketing

Neuro-Marketing ist eine recht junge Disziplin und Spezifikation des Marketings. Wie bereits im Namen ersichtlich, behandelt dieses Sujet die neuro-biologischen Zusammenhänge zwischen Marketing/Promotion/Werbung, die Wirkung, sowie Verarbeitung im menschlichen Gehirn. Aus den Erkenntnissen der Reiz-Verarbeitung im menschlichen Gehirn, lassen sich so optimierte, hoch-effektive und effiziente Marketing- & Werbestrategien, sowie Operationen ableiten.

Abgrenzung zum Design Thinking

Beim Design Thinking, ist es das idealistische Ziel, Produkte und Leistungen so zu entwickeln und zu designen, dass deren Attraktivität den Kunden regelrecht „anziehen“, da der Kunden-Bedarf und Nutzen schier perfekt getroffen wurde. Im Kontext der Produktentwicklung spricht man hier von einer „Pull-Strategie“ (pull = (an)ziehen), da der Werbe-, Promotions- und Marketing-Aufwand im Idealfall selbst-dynamisch von Kunden-Seite abgenommen wird und Kunden zum attraktiven Produkt „angezogen“ werden.

Das angewandte Neuro-Marketing in der üblichen Praxis, wird hingegen oftmals dazu verwendet, bestehende Produkte und Leistungen entsprechend zu „verpacken“ und durch gezielte Promotionen, attraktiv wirken zu lassen. Hierbei spricht man auch gerne von der „Push-Strategie“ (push = drücken, stossen), da dort das Produkt oder die Leistung in den Absatzmarkt gedrückt wird. Der Kunden-bezogene (und eigentliche) Mehrwert liegt hier also nicht in der Produktentwicklung, sondern in der Promotion und Marketing-Leistung. Immer wieder wird dem Neuro-Marketing somit eine manipulative Herangehensweise bescheinigt, welche nicht nachhaltig „pro Kunde“ agiert.

(Quelle: „Warum Produkte floppen“, Tina Müller & Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff)

Design Thinking vs. Neuro-Marketing
Design Thinking vs. Neuro-Marketing

Das ideal des Design Thinking und die angewandte Praxis des Neuro-Marketing ergeben somit zwei Extreme im Bereich der Produkt- & Leistungsentwicklung.

Der progressive Design Ansatz (pDA)

In Zeiten komplexer Märkte des Zeitalter 4.0, sich daraus ergebender Komplexität des Kunden-Verhaltens, sowie Wichtigkeit der von Aufmerksamkeit & Reichweiten, empfiehlt sich ein Kombination und Zusammenschluss beider oben beschriebener Extreme.

Der progressive Design ansatz (pDA)
progressiver Design Ansatz (pDA)

Der progressive Design Ansatz (pDA) vereint die Wichtigkeit der Kunden-Orientierung durch das Design Thinking, sowie die anschliessende Vermarktung und Unterstützung durch das angewandte Neuro-Marketing. Ausgangslage und absolute Basis stellt jedoch der Design Thinking Prozess dar. Mithilfe der Design Thinking Methode schaffen wir die sogenannte Persona, welche sämtliche Verhaltensweisen, Bedürfnisse und Nutzer-Ansprüche der Nutzer/Kunden beschreibt. Parallel dazu und anhand diese Basis-Daten entwickeln wir das Kunden-orientierte Produkt. Nach erfolgreicher Entwicklung, hilft uns dann das Knwo-How des Neuro-Marketings schlussendlich, dem Kunden dessen Bedarf zu verdeutlichen.

Menschen und Kunden kennen deren eigentliche Bedarf nur seltenst

Tatsächlich ist es so, dass Menschen und Kunden sehr oft nicht konkret benennen und definieren können, was diese den wirklich wollen, bzw. was deren konkreter Bedarf ist. Der Aspekt des Neuro-Marketing im progressiven Design Ansatz (pDA) soll also genau dafür sorgen, dass durch gezielte (neuro-effektive) Promotion, Produkte und Leistungen ihren Absatz finden. Die Nachhaltigkeit ist durch den vorherigen Design Thinking Ansatz jedoch gewährleistet.

Effektivität des progressiven Design Ansatzes (pDA)

Die Effektivität dieses Ansatzes/Modells zeigt sich vor allem dadurch aus, dass er sowohl im Bereich des Design Thinking, als auch im Bereich des Neuro-Marketings, eine extreme Auseinandersetzung mit dem Kunden voraussetzt. Konventionelle Produktentwicklungen befassen sich dabei oftmals zu oberflächlich und generisch mit Kunden-Bedürfnissen. In der heutigen Komplexität im Jahr 2020, ist die konventionelle Herangehensweise also wenig zielführend und effektiv. Mit der progressiven Design Methode sind erfolgreiche Produktentwicklungen somit wesentlich zielführender.

Persona Entwicklung im Design Thinking

Bei der Entwicklung der sogenannten Persona im Design Thinking Prozess, ist es das Ziel Kunden/Menschen hinsichtlich deren konkreter Bedarfe und Nutzen zu analysieren. Dabei geht es in der Regel um Personengruppen, bzw. Kundengruppen, dessen Eigenschaften wir in der Persona zusammenfassen. Diese Zusammenfassung dient uns als Basis für die Lösungs- & Produktentwicklung und zugleich als Ansatzpunkt für Neuro-Marketing-Strategien.

Persona-Entwicklung im Design Thinking
Persona-Entwicklung im Design Thinking

I. Quadrant: Externe Vermutung

Im ersten Teil der Entwicklung der Persona im Design Thinking, steht die externe Vermutung. Dies sind Zuschreibungen, welche von uns Design Thinkern stammen. Ergo, unser Meinungsbild über einen Kunden, bzw. eine Kundengruppe. Dieser Prozess, bzw. diese erste Phase dient uns dafür, einen Ziel-Personenkreis, bzw. eine potenzielle Kundengruppe zu definieren und erste Verhaltensweisen, sowie Bedürfnisse zu erahnen.

II. Quadrant: Interne Vermutung

In der zweiten Phase der Persona-Entwicklung im Design Thinking, gilt es nun, den Kunden, bzw. die Kundengruppe hinsichtlich derer „Vermutungen“ über deren Bedarfe zu sammeln. Mittels Interviews, Umfragen oder Gesprächen, äussern sich Vertreter der Kundengruppe über deren Bedarfe. Die Erfahrung zeigt hierbei, dass die Äusserungen in der Regel nur oberflächlich und nur vermeintlicher Herkunft sind. Uns als Design Thinkern, muss dabei nämlich immer bewusst sein, dass Kunden (und Menschen generell) nur schwer Zugang zu deren tatsächlichen Emotionen und Bedürfnissen haben. Die Tatsache, dass sich Kunden – initiiert durch uns Design Thinker – allerdings beginnen sich mit deren Bedürfnissen, sowie Emotionen auseinander zusetzen, bewirkt eine entscheidende Öffnung.

III. Quadrant: Emotion

Mithilfe der internen Reflexion, welche gezielt durch uns Design Thinker unterstützt wird, schafft der Kunde somit einen immer intensiveren Zugang zu seiner Emotion, welche zugleich auch den tatsächlichen Bedarf der Kunden/Menschen zu Tage fördert.

In unserer Design Thinking Ausbildung erlernen Sie zielsichere Methoden und Techniken, wie Sie „interne Reflexionen“ beim Kunden fördern können und dadurch gezielt an wertvolle Informationen gelangen.

IV. Quadrant: Motion

Nicht nur die Befragung und interne Reflexion liefern entscheidende Daten über Kunden-Bedarfe, sondern vor allem die Verhaltensweisen der Kunden, welche letztendlich Emotionen und reale Bedarfe aufweisen und zeigen.

Die gezielte Beobachtung und die nachfolgende „externe Reflexion“ des Beobachteten in Kombination mit allen bisherigen Daten aus den jeweiligen vorherigen Quadranten (I-III) ergeben dann eine neue Vermutung.

Persona-Modell Design Thinking
Persona-Modell Design Thinking

Ziel des Zyklus

Das Ziel des prozessualen Zyklus der vier Quadranten, soll es sein, dass sich sowohl externe Vermutung, interne Vermutung, Emotion und Motion inhaltlich angleichen. Denn nur dann zeigt sich der Design Thinking Prozess erfolgreich.

Effekt des Persona-Zyklus im Design Thinking

Durch diese Art der intensiven Auseinandersetzung mit Kunden, deren Emotionen, deren Verhaltensweisen, unserer Vermutungen verschaffen wir uns nicht nur einen intensiven Überblick, sondern entwickeln eine starke emotionale Auseinandersetzung und schlüpfen somit selbst in die „Rolle“ des Kunden. Bekannt ist dieser Effekt mittlerweile auch aus der Neuro-Biologie. Stichwort:“Spiegel-Neuronen“

(Quelle: Prof. Dr. Vera Birkenbihl, „Spiegelneuronen“, Vortrag, Universtität Heidelberg 2005)

Das angewandte Design Thinking Modell

hier erklären wir Ihnen die verschiedenen Phasen im Design Thinking – für mehr Innovation.

Die 6 Phasen des Design Thinking

Quelle: https://www.agilitaetskonform.com/designthinkingkurs

Schritt Nr. 1

Der Kunde ist König und Diktator: Sympathie aufbauen

In Step one geht es darum, sich mit dem Kunden/Nutzer einer Leistung ordentlich zu sympathisieren. 

Was meint das im Design Thinking genau?

Kunden/Nutzer, ergo (tatsächlich) Menschen können uns sehr selten auf Anhieb erklären, was diese konkret wollen, bzw. welchen tatsächlichen Bedarf diese wirklich haben. 

Als Design Thinker ist es also sehr wichtig, einen unmittelbaren Zugang zu unseren Kunden/Nutzer zu finden. Ergo, hier wird der Grundstein des Design Thinking Prozesses gelegt.

Damit wir Menschen (Kunden/Nutzer) uns entsprechend öffnen und uns somit selbst reflektieren können, bedarf es einer gewissen speziellen Herangehensweise. 

Ähnlich wird es auch in der Psycho-Therapie angewandt und betrachtet. Wir bedienen uns dafür der Sozio-Psychologie. Design Thinking beruht nämlich hauptsächlich darauf, exakten Kunden-Bedarf zu ermitteln – Kunden-Psychologie par excellence. 

Im Design Thinking Kurs erlernen Sie Methoden und Werkzeuge, wie Sie mittels „Sympathie“ Menschen/Kunden/Nutzer „begeistern“, um Ihr Gegenüber (Kunde) dazu zu bewegen, ihren Bedarf zu ergründen und Ihnen zu verraten, was diese denn wirklich wollen und was ihnen wohl am meisten Nutzen bringt.

Klingt seltsam?

Eine CB Insights Studie besagt, dass der Nr. 1 Grund für das Scheitern von StartUps eine ungenügende Nachfrage an deren Produkten oder Dienstleistungen ist. Man Produziert völlig am Markt vorbei. Ursachen sind also fehlende Kunden-Bedarfs-Analysen im Vorfeld. (Quelle)

Die Crux: die Meisten behandeln Kunden-Analysen deutlich zu oberflächlich uns lassen sich mit Offensichtlichkeiten befriedigen. Ein Scheitern ist somit vorprogrammiert.

In der CAS Design Thinking Weiterbildung, lernen Sie mit der wichtigen Portion Sympathie & Vertrauens-Gewinn echten Zugang zu Ihren Kunden zu erhalten. Somit ein echter Mehrwert für das Management und den Produktentwicklung.  

Schritt Nr. 2

Verstehen Sie Ihre Kunden wirklich? Empathie entwickeln

Nachdem wir nun also den Zugang zum Kunden gelegt haben, heisst es jetzt, diesen Nutzer unserer Leistung voll und ganz zu verstehen. Empathie heisst das Zauberwort. Damit meinen wir im Design Thinking das Hineinversetzen in den Nutzer/Kunden. Dafür ist es entscheiden dessen Kunden-Verhalten zu verstehen. Dafür nutzen wir Methoden der Sozio-Psychologie, um Ursache und Wirkung im Design Thinking erklären zu können.

In unserer Design Thinking Weiterbildung werden Ihnen Wege aufgezeigt, wie Sie Betriebs- & Prozess-Blindheit ablegen und die Welt aus Sicht des Kunden wahrnehmen. 

Für Design Thinker ist das die notwendige Grundlage, um Produkte und Dienstleistungen aus Sicht des Kunden- & Nutzer-Verhalten optimal zu designen. Damit vermeiden wir nicht nur existenzielle und bedrohliche Flops von Produkten, sondern schaffen zugleich passende Vorlagen für die Vermarktung (Marketing) und den Vertrieb unseres Businesses.

​Schritt Nr. 3

Das wirkliche Problem verstehen

In diesem Step Nr. 3, geht es nun darum, Ergebnisse und die gewonnenen Analysen aus den Schritten 1 & 2 zusammen zu fassen und das zentrale Problem der Kunden zu definieren. Dabei arbeiten wir gerne mit sogenannten Personas, die uns dabei helfen, Kunden-Gruppen zu standardisieren. Im angewandten Design Thinking Prozess wird hiermit der bedeutenste Teil der Arbeit zunächst abgeschlossen. 

In der Design Thinking Ausbildung lernen Sie unter diesem Aspekt, wie Sie aus sozio-psychologischen Erkenntnissen und Ergebnissen korrekte Schlüsse ziehen und das konkrete Problem zusammenfassen können. 

Schritt Nr. 4

Jetzt schaffen wir Lösungen

Im 4. Schritt des Design Thinking Prozesses, werden jetzt mittels agiler Teamarbeit die Lösungen und Ideen skizziert, welche ideal zu unseren Kunden passen (könnten). 

Hier ist die klare agile Rollenverteilung, agiles Coaching und Diversität der heterogenen Teams gefragt. Mit bunten agilen Teams zu mehr Kreativität – Damit schaffen wir hier wahre High-Performance!

Darum geht es im Design Thinking. 

Diversität und die notwendige Selbstorganisation stellen nicht nur die natürliche Effizienz dar, sondern schaffen zudem eine enorme Geschwindigkeit in der Entwicklung. 

Interessanter Artikel zum Thema Selbstorganisation: Artikel

Wie das mit der Selbstorganisation im agilen Team funktioniert? Wie wir effizient und schnell zum Ergebnis kommen? Genau das ist ebenso Bestandteil unserer Design Thinking Ausbildung

Schritt Nr. 5

Der Prototyp zeigt den Erfolg

Hier müssen wir in Schritt 5 die passendste Lösung auswählen und entsprechend ausarbeiten. 

Aber was ist die passendste Lösung? Dabei hilft uns ein entsprechender Abgleich mit den gewonnen Daten aus Schritt 1 & 2. Unser entwickeltes Persona-Modell ist dafür das ideale Werkzeug.

Bei unserem Design Thinking Kurs erarbeiten Sie passende Methoden und praktische Tools, wie Sie schnelle innovative Lösungen finden und entwickeln können. 

Schritt Nr. 6

Testen und Beobachten

Im letzten Step Nr. 6 des Design Thinking Prozesses, geht es schliesslich darum, die entwickelte Lösung (Produkt/Leistung) zu ertesten. Ziel ist es ja, dass der Kunde/Nutzer die Leistung oder das Produkt abnimmt/abkauft und als entsprechend wertvoll beurteilt.

Ein Design Thinking Prozess kann natürlich öfter und wiederholt durchlaufen werden, bis das „perfekte“ Produkt/Leistung dabei heraus kommt. Auch hier: Die Kunden und deren Bedarfe immer weiter kennen zu lernen ist trumpf!. Informationen gewinnen durch intensives und fortlaufendes Fragen, bzw. erfragen.

Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Kostenlose Beratung zu unseren Seminaren jederzeit. 

Zusätzliche Themen

Design Modell, Design Thinking, Hasso Plattner Institut, Innovation, Innovations-Förderung, Design Thinking Standford, Thinking outside the box, Design Thinking Process, Design Thinking Methode, Creative Thinking, Kreativität fördern. Hasso Plattner Design Thinking, Design Thinker

Hasso Plattner Institut

Hasso Plattner ist ein Deutscher Unternehmer und Mitbegründer der SAP (Badischer Software-Konzern). Plattner gründete zusammen mit der Stanford Universität gründete er das Hasso Plattner Institut für Design (HPI) welches als Mekka und Wiege des modernen Design Thinking gilt.

(Quelle:https://hpi.de/)

Innovations-Förderung

Sprechen wir von Innovations-Förderung, meinen wir die Befähigung von Mitarbeitenden, Teams oder Unternehmen, deren Kreationismus (Schaffenskraft/Kreativität) zu optimieren und zu steigern, um neue erfolgreiche Lösungen oder Produkte/Leistungen entwickeln zu können.

Sozio-Psychologisch ist dabei bekannt, dass Innovation (Kreativität) nicht aktiv und gezielt gefördert werden kann. Vielmehr ist es so, dass Menschen (Mitarbeitendde, Teams) von Natur aus motiviert und innovativ sind.

Innovation kann demnach also nur gefördert werden, wenn Kreativitäts-Blockaden gemindert werden.

(Quelle: IUE Hochschule, Fakulttät Kunde & Marketing, „Vortrag: Agilität und die Neuro-Biologie“, Basel 2020)

Quelle: https://www.agilitaetskonform.com/designthinkingkurs

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